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  • Unsere Zeit auf Malta
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Wir, Max und Vito, durften vor kurzem ein 7-wöchiges Auslandspraktikum auf Malta machen und möchten euch im Folgenden von unseren Erfahrungen und Erlebnissen berichten.

Erst einmal zu uns: Wir sind Auszubildende, Max macht die Ausbildung zum IT-Systemelektroniker, und ich bin angehender Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Wir haben beide 2017 bei den Berliner Wasserbetrieben angefangen, dadurch schon viel Zeit zusammen verbracht und sind auch beste Freunde geworden. Als wir in unserer Berufsschule von der Möglichkeit hörten, ein Auslandspraktikum machen zu können, mussten wir nicht lange überlegen, sondern entschieden uns sofort dafür. Und das Beste: Wir konnten diese Reise zusammen antreten! Für uns beide ging es für ein paar Wochen nach Malta. Dort wohnten wir in einer großen Wohnung mit anderen Austauschschülerinnen und Austauschschülern?

Aber warum genau nach Malta? Zum einen gibt es dort viele moderne IT-Unternehmen und außerdem scheint dort immer die Sonne – jedenfalls meistens. Mit dem Wetter hatten wir leider nicht so viel Glück, dafür aber umso mehr mit unseren Unternehmen. Max besuchte das Unternehmen Aspire Global. Dieses betreut die meisten Online-Kasinos in Europa in Sachen IT und Support. Ich arbeitete bei eCabs, dem größten Taxi-Unternehmen Maltas (ziemlich vergleichbar mit Uber). Wir beide wurden herzlich in den Teams aufgenommen und durften schon nach wenigen Tagen selbstständig an unseren Aufgaben arbeiten. Wir unterstützten unsere Kollegen bei der Administration des Netzwerks, der Betreuung der Accounts (Anlegen, Löschen, Rechteverwaltung) und dem Support bei Problemen von anderen Mitarbeitern.

In unserer Freizeit erkundeten wir zusammen die Insel. Zum Beispiel unternahmen wir Ausflüge zu Maltas kleinen Nachbarinseln Gozo und Camino. An einem anderen Tag mieteten wir mit unseren drei Mitbewohnern ein Auto und erkundeten so die Insel. Leider flogen die drei Design-Studenten schon nach wenigen Wochen zurück nach Berlin. Dafür zogen kurz darauf zwei Finninnen ein, mit denen wir uns auch gut verstanden. Und als diese auszogen, kamen wieder neue Leute. Dadurch lernten wir viele interessante Menschen kennen und konnten unser Englisch auch außerhalb der Arbeit verbessern. Zu einigen von ihnen haben wir übrigens immer noch Kontakt und sehen uns ab und zu.

Aber wie es so ist, lief während unseres Auslandsaufenthalts natürlich nicht alles rund: An unserem Ankunftstag wurden uns falsche Schlüssel für unser Appartement ausgehändigt und auf dem Rückweg nach Deutschland, verpassten wir unseren Flieger. Wir mussten also auch viel telefonieren und diskutieren. Aber all diese Erfahrungen haben uns auch selbstständiger gemacht und wachsen lassen.

Also falls ihr auch überlegt für ein paar Monate ins Ausland zu gehen, schnappt euch euren besten Kollegen, sucht euch ein sonniges Fleckchen und tretet die spannende Reise zusammen an. Denn zu zweit macht das Ganze mehr Spaß und die eventuellen Hürden lassen sich leichter bewältigen. Wir können diese Erfahrung jedem empfehlen, der Mut dazu hat und möchten uns hier noch bei den Berliner Wasserbetrieben bedanken, dass sie uns die Reise ermöglicht haben.

Liebe Grüße Max und Vito

Mein Auslandssemester in Bahrain

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