Ausbilderinterview

Sebastian Schumann

Ausbilder im Bereich Elektrotechnik
Ausbilder Sebastian Schumann

Zur Person

Was hast du gelernt oder studiert?

Ich habe bei den Berliner Wasserbetrieben ein duales Studium „Angewandte industrielle Elektrotechnik“ absolviert und erlange nun nebenberuflich im Fernstudium noch den Masterabschluss in „Elektro- und Informationstechnik“.

Wie lange bist Du schon im Unternehmen?

Seit September 2012, als mein Studium hier begann.

Womit beschäftigst Du Dich gern in Deiner Freizeit? Welches Hobby hast du?

Ich bin ein sehr naturverbundener Mensch. Besonders gern bin ich am und auf dem Wasser unterwegs. Auch eine Fahrradtour ins Grüne steht regelmäßig auf dem Programm. Ansonsten lieg ich natürlich auch gern einfach mal auf der Couch und schaue einen guten Film, schmeiße die Spielekonsole an oder bin mit Freunden unterwegs.

Was ist Dein schönstes bzw. aufregendstes Erlebnis bei den Wasserberieben, dass Dir bis heute in Erinnerung geblieben ist?

Der Moment, als ich hier meinen unbefristeten Arbeitsvertrag unterschrieben habe und wusste, dass nun endgültig die Zukunft begonnen hat.

Gab es auch Stolpersteine oder schwierige Herausforderungen?

Das Schreiben meiner Bachelorthesis hat zeitweise durchaus Nerven gekostet. Aber am Ende ist doch etwas Sinnvolles entstanden und ich habe mein Studium sehr zufriedenstellend abgeschlossen.

Was wolltest Du als Kind werden? Hattest Du einen Traumberuf als Du noch zur Schule gingst?

Wie viele, wollte ich früher unbedingt Pilot werden. Über den Wolken zu arbeiten war früher mein großer Traum. Ich habe aber schnell eingesehen, dass ich für diesen Beruf nicht gemacht bin – Stichwort Multitasking.

Vorausgesetzt es wäre möglich, welchen Rat würdest Du nach heutigem Wissensstand Deinem jüngeren Ich geben?

Im Großen und Ganzen gibt es nicht viel, was ich mir selbst raten würde. Vielmehr würde ich mich zur Berufs- und Betriebswahl beglückwünschen.

Zum Beruf

Was lernen die Azubis bei dir?

Bei mir lernen die Azubis unter anderem die Grundlagen der Elektrotechnik, um Schaltungen analysieren und entwerfen zu können und Hausinstallationen zu planen und umzusetzen. Außerdem lernen die Azubis bei mir, wie Steuerung und Regelung funktioniert und die Wirkungsweise von Elektromotoren.

Welche Talente und Vorlieben sollte man für diesen Ausbildungsberuf mitbringen?

Logisches Denken und technisches Verständnis bzw. technisches Interesse sind grundlegende Voraussetzung um eine Elektrofachkraft zu werden. Auch eine Affinität für Mathematik und Naturwissenschaften kann nicht schaden.

Nach welchen Kriterien wählst Du Azubis aus? Auf was achtest Du bei der Auswahl der zukünftigen

Ich achte auf ein höfliches und authentisches Auftreten. Darüber hinaus sind natürlich auch Teamfähigkeit und eine offene und ehrliche Art essentiell. Aber das Wichtigste ist, dass die Motivation diesen Beruf lernen zu wollen stimmt. Denn nur wer etwas wirklich erreichen möchte, der kann es auch schaffen. Alles andere lernt man während der Ausbildung.

Zum Unternehmen

Wenn Du frisch ausgelernte Auszubildende fragen würdest, was ihnen an der Ausbildung bei den Wasserbetrieben am besten gefallen hat, was glaubst du, würden sie antworten?

Das „Basteln und Tüfteln“ an elektrischen Schaltungen und wie es ist, etwas zum Funktionieren zu bringen. Außerdem denke ich, dass Sie die Erlebnisse in den vielen verschiedenen Bereichen des Unternehmens und die Vielfalt des Berufsbildes als besondere Eindrücke erwähnen würden.

Was würdest Du zukünftigen Auszubildenden mit auf den Weg geben, um ihnen die Arbeit bei den Berliner Wasserbetrieben zu erleichtern?

Sprecht Probleme offen an, denn nur dann können sie wirklich gelöst werden. Übernehmt Verantwortung für euch und eure eigene Entwicklung, denn von nichts kommt nichts.

Warum sollten junge Menschen bei den Wasserbetrieben in die Arbeitswelt starten? Was zeichnet uns aus?

Wir sind ein vielseitiges und verantwortungsvolles Unternehmen mit guten sozialen Bedingungen für alle Beschäftigten. Unsere Ausbildung ist qualitativ sehr hochwertig und bereitet junge Menschen optimal auf die Herausforderungen des Berufslebens vor. Und wem seine Dienststelle irgendwann mal über den Kopf wächst, der findet innerhalb des Unternehmens mit Sicherheit stets neue Herausforderungen.
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